tauchlehrer lingen
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VDST / CMAS TL2 Udo Segelke
 VDST / CMAS TL2  Udo Segelke

3   AK Tauchsicherheit & Rettung

3.1  Kursziel

 

         Der  Bewerber  soll  in  Theorie  und  Praxis  mit  der  vorbeugenden  Unfallvermeidung und den bei einem Tauchunfall zu

         ergreifenden Maßnahmen vertraut gemacht werden. Nach Abschluss des Kurses soll er

  • sich der besonderen Bedeutung einer vorbeugenden Unfallvermeidung bewusst sein
  • Tauchgänge so durchführen können, dass Situationen, die zu Problemen  oder  gar  Unfällen  bei  sich  selbst  oder  bei  Mittauchern führen  könnten,  soweit  möglich  bereits  im  Ansatz  vermieden werden,
  • Unfallsituationen beherrschen
  • Rettungs-, Berge- und Transporttechniken im Wasser und an Land durchführen können
  • Erste-Hilfe- und Reanimationstechniken anwenden können
  • den effizienten Rettungs- und Signalmitteleinsatz kennen
  • die Rettungskette kennen und einleiten können

 

3.2  Voraussetzungen

 

         Mindestalter: 14 Jahre;

         bei Minderjährigen ist die Einverständniserklärung der sorgeberechtigten  Eltern  (in  der  Regel  beider  Elternteile)  erforderlich.

        

         Empfehlung:  Bei  Minderjährigen  sollte  eine  Dokumentation  des Aufklärungsgespräches erfolgen

 

         Ausbildungsstufe: DTSA  *;  ersatzweise  genügt  eine  vergleichbare  Qualifikation  entsprechend der VDST-Äquivalenzliste

 

         Anzahl der Pflichttauchgänge: 30

 

        Sonstiges: Gültige Tauchtauglichkeitsbescheinigung

 

3.3  Ausbilderqualifikation

 

         VDST-CMAS-Tauchlehrer**/***/**** 

 

3.4  Theoretischer Teil

 

          Lerneinheiten:  4

 

          Lehrinhalte:

 

  • Vermeiden von Unfällen durch Ausschalten von Risikosituationen
  • Erkennen und Beurteilen von Unfallsituationen
  • Rettungs-, Berge- und Transporttechniken
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen
  • Reanimation
  • Notfallkoffer
  • Rettungs- und Signalmaterial
  • Rettungskette
  • Tauchgangs- und Unfallprotokoll

 

3.5  Praktischer Teil

 

         Anzahl der Praxismodule: 6 (nur zum Teil Tauchgänge)

 

         Die  Praxismodule  sollen  mit  ABC-Ausrüstung  im  flachen  Wasser  mit einfachen  Berge-  und  Transportübungen  beginnen 

         und  sich  bis  zur Demonstration  der  gesamten  Rettungskette  steigern.  Dabei  sollen folgende Zwischenfälle

         (Rettungssituationen) simuliert werden:

  • Taucher in Panik
  • Hilfeleistung  für  einen  „erschöpften,  verletzten,  bewusstlosen" Taucher an der Wasseroberfläche
  • Hilfeleistung  für  einen  „erschöpften,  verletzten,  bewusstlosen" Taucher unter Wasser
  • Rettung und Transport eines „verunfallten“ Tauchers an Land
  • Rettung und Transport eines „verunfallten“ Tauchers in ein Boot
  • Diagnose von Krankheitssymptomen
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen bis hin zur Reanimation
  • Auslösen der Rettungskette

 

3.6  Erfolgskontrolle

  

         Der Ausbilder stellt fest, ob der Bewerber das jeweilige Kursziel erreicht hat.  Dies  geschieht  im theoretischen Teil  in  Form  von

         Lehrgesprächen und im praktischen Teil durch zielorientierte Beobachtung.

 

3.7  Beurkundung 

 

         Nachweis  über  die  Teilnahme  an  dem  AK  ist  der  offizielle  VDST Aufbaulkurs-Einkleber für den Tauchpass